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Ich bin davon überzeugt, dass du mit diesen 6 Text-Triggern überzeugst



Es gibt natürlich keine 6 Zaubersprüche, bei denen die Kreditkarten der Kunden aus dem Portemonnaie wandern und in deine Hände fallen.


Es gibt auch keine hypnotisierenden Wörter, die deine Kunden in Trance versetzen und willenlos machen.


Und ich gebe hier auch keine Text-Trigger, um deine potentiellen Kunden zu überreden.

Es gibt allerdings einige psychologische Fakten, die du dir zunutze machen kannst, um deine Texte - ob in E-Mails, auf deiner Produktseite, in einer Anzeige oder auf deiner About Page - überzeugender zu formulieren.


Konkreter: Indem du die innerste Motivation deiner Leser*innen aktivierst, kannst du Emotionen wecken und Aktionen auslösen. Du überzeugst sie quasi davon, ihre Probleme mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung lösen zu dürfen.




So, und nun zu den 6 psychologische Triggern, mit denen du beim Texten - ohne ethische Bedenken - überzeugst.











1. Ein Geben und Nehmen



Ist es nicht so, dass wir oft das Gefühl haben, etwas zurückgeben zu müssen, wenn wir von anderen etwas erhalten? Spendierst du mir ein Eis, lade ich dich das nächste Mal auf einen Kaffee ein.


Und genauso verhält es sich auch im Marketing. Indem wir unseren potentiellen Kunden Mehrwert geben, nutzen wir das Gesetz der Wechselseitigkeit, um sie zu einer gewünschten Handlung zu animieren.


Dieses Konzept versteckt sich hinter jeder Opt-in Seite: Ich schenke dir etwas richtig Gutes; dafür musst du nur deine E-Mail-Adresse eintragen. (Es sollte auch etwas richtig Gutes sein!)


Überlege dir also, wie du den Wert textlich am besten herausstellst, sodass sich deine Interessenten zu einer Gegenleistung inspiriert fühlen.


2. Die Personalisierung



Die Personalisierung ist im Marketing ein starker psychologischer Trigger.

Sie hält nicht nur die Aufmerksamkeit der Leser aufrecht, sondern macht sie auch empfänglicher.


Es gibt eine Menge Möglichkeiten, deine Texte zu personalisieren - sei es der Name der Leser im Newsletter, in der Willkommensmail oder in der Betreffzeile.


Klar wissen sie, dass das automatisiert ist, aber laut Campaign Monitor erhöht ein Vorname in der Betreffzeile die Öffnungsrate um ganze 26%.


Es geht nämlich im Marketing auch nicht mehr darum, EINE Marketingbotschaft an ALLE zu streuen. Nimm dir also Zeit, zu überlegen, WER deine Inhalte konsumiert und wie du deine Botschaft dementsprechend anpassen kannst.


3. Ein Grund



Warum fragen Kinder ständig "Warum?"?


Weil sie den Gedanken hinter der Handlung oder der Meinung einer Person verstehen müssen, um ihr glauben zu können.


Genau, unsere Gehirne glauben viel eher, dass etwas der Wahrheit entspricht und legitim ist, wenn uns ein Grund mitgeteilt wird.



Kennst du das Kopierer-Experiment von Ellen Langer?


Als Havard Psychologieprofessorin hat sie in den 70er Jahre eine Studie darüber geführt, ob die Angabe eines Grundes unsere Entscheidung beeinflusst.


Ort hierfür war ein Kopierraum, in dem sich regelmäßig eine Menschenschlange bildete, um eben Kopien zu machen.


Ellen Langer, Psychologieprofessorin in Havard, bat ihre Versuchspersonen darum, unterschiedliche Fragen zu formulieren, um sich vorzudrängeln und so dem Warten zu entkommen.



Die Ergebnisse:



1. "Entschuldigen Sie, ich habe 5 Seiten. Darf ich den Kopierer benutzen?"


60% von ihnen sagten ja.



2. "Entschuldigung, ich habe 5 Seiten. Darf ich das Kopiergerät benutzen, weil ich in Eile bin?"


Unglaubliche 94% der Leute antworteten mit Ja.



Dann änderte sie den Grund von etwas Nachvollziehbarem (in Eile zu sein) in einen Nonsense-Grund.



3. "Entschuldige, ich habe 5 Seiten. Darf ich das Kopiergerät benutzen, weil ich Kopien machen muss?"


Trotzdem sagten ganze 93% Ja.



Hä??! Allein die Verwendung des Wörtchens WEIL - egal aus welchem Grund - führte zu eindeutig mehr Ja's. Das neue Zauberwort ist also ... weil.


Es ist somit immer von Vorteil, einen Grund anzugeben: Warum sollten sie dein Produkt kaufen? Warum gewährst du einen Rabatt? Warum sind die Plätze auf 28 Stück begrenzt?


4. Das Engagement



Eines der grundlegenden menschlichen Bedürfnisse ist es, als diszipliniert und konsequent in unseren Entscheidungen wahrgenommen zu werden.


Das bedeutet, wenn wir uns erst einmal "öffentlich" zu etwas verpflichten, ziehen wir es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch durch. Denn anders herum würden wir als unzuverlässig angesehen werden.


Im Marketing können wir dieses Prinzip anwenden, indem wird Interessenten ermutigen, klitzekleine Verpflichtungen einzugehen.


Wir möchten, dass man uns das Wort Ja zugesteht. Es ist eine winzige Verpflichtung, die der Ausgangspunkt für viele weitere Ja's sein kann.


Sobald deine potenziellen Kunden irgendeine Art von Maßnahme ergreifen - egal, wie unbedeutend sie auch erscheinen mag - werden mit großer Wahrscheinlichkeit weitere folgen.




5. Deine Referenzen



Dass Referenzen ein mächtiger psychologischer Trigger sind, daran besteht kein Zweifel, oder?


Wenn wir positive Bewertungen und Empfehlungen lesen, ist es durchaus wahrscheinlich, dass wir davon ausgehen, ein gutes Produkt entdeckt zu haben.


Ohne diese "Beweise" würde es uns schwerer fallen, dem Braten zu trauen.


Tatsächlich geben laut einer Studie von OptinMonster ganze 97% der Verbraucher zu, dass Online-Rezensionen ihre Kaufentscheidungen beeinflussen.


Außerdem liest sich der durchschnittliche Verbraucher vorerst ca. 10 Online-Bewertungen durch, bevor er kauft oder nicht.


Das ist ein Grund, weshalb du, wenn möglich, auch Rezensionen und Testimonials auf deiner Website, in deinen Anzeigen, auf deiner About Page oder im Newsletter einbinden solltest.


Genauso tendieren wir dazu, eine Meinung, ein Produkt oder eine Dienstleistung oft erst dann zu "akzeptieren", wenn sie von Experten, einer Autoritätsperson oder einer anerkannten Plattform unterstützt werden.


Bring also ruhig glaubwürdige Statistiken, wissenschaftliche Beweise oder eine Berichterstattung in der Presse in deine Texte ein.


6. Die Details



Genauigkeit ist ein so einfacher und doch wirkungsvoller Trigger, und es gibt zwei sehr einfache Möglichkeiten, ihn zu nutzen:



Schreibe deine Texte so detailliert wie möglich, damit deine Leser etwas FÜHLEN und sich mit dir und dem, was du verkaufst, identifizieren können. Sprichst du NUR MIT IHNEN, werden sie sich in deinen Texten auch wiederfinden und an dich binden.



Versuchst du jeden anzusprechen, sprichst du niemanden an.


Nutze dafür auch kleine Geschichten, damit deine Leser die Intention dahinter verstehen. Damit sie Vertrauen fassen und interagieren.



Die zweite Möglichkeit: Nutze Zahlen!


Und damit meine ich nicht Statistiken, die du bis ins Kleinste aufdröselst. Aber eine Nachkommastelle kann sehr viel mehr bewirken als eine aufgerundete Zahl.

Eine Wirkung ist Vertrauen, eine andere: Neugierde.


Oder erscheint für dich eine Erfolgsquote von 63,7% nicht auch glaubwürdiger und interessanter als 64%?

Was klingt für dich wahrscheinlicher: 4.978 zufriedene Kunden oder 5.000?






Und jetzt überleg doch mal, was dich fesselt. Wie dich Texte packen. Womit Aussagen dein Vertrauen bekommen? Gehören diese Trigger dazu?