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16 ½ Kniffe, um deine Website erfolgreich zu ruinieren - Teil 3


DIE SALES PAGE




Hat dir schonmal jemand gesagt, was für eine unfassbar coole Sales Page du hast? Nein?


Dann wirst du wahrscheinlich keine haben.

Oder aber eine, die dem Schlaf Konkurrenz macht.


Also, keine bekommst du ganz easy hin.

Um deine Seite aber gewissenhaft zu ruinieren, orientiere dich einfach an den folgenden Hacks meiner 3-teiligen Mini-Serie.



Same intro, same series, but different ways.



Ok, der dritte Teil der Mini-Serie führt dich in die Geheimnisse einer miserablen Sales Page ein.

Also im Grunde genommen all die geheimen Hard-Sell Taktiken, die so unglaublich nerven.


Die, die zwar seit jeher funktionieren, aber halt auf Kosten der niederen Instinkte leicht beeinflussbarer Menschen.








Willst du deine potentiellen Kunden fortjagen und in die Arme der Konkurrenz schubsen?


Oder willst du nachts nichts schlafen können, weil dich dein schlechtes Gewissen plagt?


Willst du deine Integrität verkaufen, um mehr Produkte zu verkaufen?



Dann befolge folgende Punkte, die den Besuchern deiner Website den Glauben an das Gute rauben.



Auch hier möchte ich vermerken, dass ich dich mit den folgenden Tipps nicht ermutigen will, eine uncoole Website zu erstellen, sondern es eher als Motivation sehe, dass du es besser machst.

Auf zum Sales Page Test.

Ein Test, bei dem null Punkte der Segen für all deine Besucher bedeutet.



1. Taktik: Leere Versprechen



"Gib mir 7 Tage und du hast eine Horde Kunden, die dir ihre gesamten Ersparnisse der letzten 10 Jahre in den Rachen werfen!"


Eine Sofortlösung ist immer lukrativ. In diesen Ausmaßen eher unrealistisch.

Wissen wir.


Die Ausnahme bildet die Gruppe der beeinflussbaren Verzweifelten, die sich an jeden Strohhalm klammern.

Aber ist das fair?



Mein Gegenvorschlag:


  • Verspreche lieber sofortige Fortschritte: „Gib mir 7 Tage und ich gebe dir einen realistischen Plan an die Hand, um in den nächsten 4 Wochen mehr Kunden auf deine Website holen.“

  • Das ist kurzfristig realistisch und schafft aufgrund der detaillierten Anweisungen nicht nur Glaubwürdigkeit, sondern auch ein Gefühl von Gewissheit.


Das ist meiner Meinung nach fair, oder?




2. Taktik: Geld im Schlaf verdienen



Am Besten, du bringst einen Leitfaden Faultiere heraus.


Genau diese fühlen sich nämliche durch solche Versprechen und Verkaufstaktiken getriggert.

Sie wollen den goldenen Knopf drücken, der Geldscheine vom Himmel regnen lässt.

Und dabei ist das Betätigen des Knopfes schon die größte Anstrengung.


Erfolgreiche Leute würden wahrscheinlich bei solche Aussagen mit den Augen rollen. Denn sie wissen, dass sie nicht da ständen, wo sie heute sind, ohne hart dafür gearbeitet zu haben.


Selbst für das „passive“ Einkommen mussten sie viel Zeit und Arbeit investieren. Und in regelmäßigen Abständen bleibt ihnen auch einer erneute Vermarktung nicht erspart.

Und das bedeutet, wieder Zeit und Arbeit hineinzustecken.



Mein Gegenvorschlag:


  • Statt all der faulen Worte, gehe lieber auf den Aspekt ein, dass dein Angebot eine enorme Zeitersparnis mit sich bringt und somit viel Zeit für andere Dinge lässt.

  • So gewinnen deine Besucher doch auch ein Stück weit Freiheit. Das ist doch mal kundenorientiert Verkaufsargument.




3. Taktik: High Price Status



Nun, es ist nichts falsch daran, seine Preise anzugeben. Die Mehrheit will sie wissen.


Es ist allerdings bedenklich, den Wert deines Angebotes mit deinem hohen Stundensatz zu begründen. Dass du aufgrund der hohen Nachfrage keine Zeit mehr für deine Kunden hast, darf in der Argumentation dann natürlich auch nicht fehlen.


Da braucht es doch keine anderen Verkaufsargumente mehr, oder?



Mein Gegenvorschlag:


  • Anstatt mit „Die Nachfrage bestimmt meinen Preis“ zu beginnen, nimm diesen Aspekt doch sanft dann auf, wenn es um den Gesamtwert geht, den du bietest.

  • Denn ist es nicht sehr viel sexier, wenn "der Workshop das abdeckt, was man dir in einer zehnstündigen Einzelberatung Wert von 2200€ zahlt."?

  • Und ist es nicht unwahrscheinlich sympathisch, dass du trotz deines Zeitmangels "so viele Menschen wie möglich unterstützen möchtest und deshalb den Workshop zum Selbststudium für 440€ als perfekte Lösung siehst"?




4. Taktik: Den Wald vor Bäumen nicht sehen



Klar, viele Bäume ergeben einen Wald und der Wald hat eine enorme Bedeutung.


Dennoch sollte auch der Nutzen des Waldes angepriesen werden. Was bringen mir nur Bäume, wenn ich nicht weiß, was sie in der Gesamtheit leisten.


So Sandra, und jetzt bitte nochmal ohne Metaphern!

Kurzum: Die Benefits deines Angebots geht in all den Features unter.


Der Naturliebhaber geht aber nicht in den Wald aufgrund der Vielzahl verschiedenen Arten von Bäumen, sondern weil er Erholung in nahezu unberührter Natur sucht.



Mein Gegenvorschlag:


  • Gebe deinen Produkten einen Sinn, indem du erklärst, wie dein Angebot das Leben verbessert. Das ist nämlich der wahre Grund warum Kunden kaufen.

  • Und setze die Produktmerkmale nur zur Unterstützung der Verkaufsargumente ein.

  • So unterstützen die Templates deines Webinars, die Kunden dabei effektiver vorzugehen. Sie sind dadurch produktiver - und das ist das, was sie motiviert hat. (Nicht die Templates, sondern die Produktivitätssteigerung)




5. Taktik: Nicht kaufen ist keine Option


Aha.


„Es gibt also keinen Grund, nicht zu kaufen?“


Das hieße ja mit anderen Worten, kaufen deine potentiellen Kunden nicht, dann aus einem nichtigen Grund.

Oder aber weil sie zu dämlich sind zu checken, dass dein Angebot ein elementarer, ja unverzichtbarer Bestandteil in ihrem Leben ist.


Aber was wäre, wenn es doch einen berechtigten Grund gäbe?

Möglicherweise gibt es noch offene Fragen oder die Preissetzung erschließt sich nicht.


Das könnte ggf. dich dumm dastehen lassen, denn du hättest die Lücke in deinem eigenen Angebot nicht erkannt.



Mein Gegenvorschlag:


  • Recherchiere im Vorfeld potentielle Einwände, damit du auf deiner Sales Page vorbeugende Antworten einbauen kannst.

  • Entschärfe mögliche Einwände mit einer Garantie gegen Unzufriedenheit oder mit der kurzen Zeit, in der sich die Ausgabe schnell bezahlt macht.

  • Gehe auf die vielen sehr guten Gründe ein, dein Produkt zu kaufen anstatt dich auf den Grund zu verlassen, dass es keinen gibt.




5 ½. Lautes Callen ohne Action



Vor lauter Hard-Sell Taktiken kann es schon mal passieren, dass das wichtigste Element auf einer Sales Page fehlt.


Oder aber bewusst weggelassen wird.


Eigentlich schade, denn das könnte bedeuten, dass deine Strategie für die Katz' ist.


Die Besucher wissen nämlich nicht, wie es jetzt weitergeht. Also gehen sie. Es gibt wahrscheinlich genug Mitbewerber.



Mein Gegenvorschlag:


  • Leite den Button kurz nochmal damit ein, was dein Angebot ist und wie es deine Besucher auf dem einfachsten Weg bekommen.

  • Auf dem Button selbst sollte auch eine kloßbrüheklaren Handlungsaufforderung stehen. Um gar nicht erst Verwirrung zu stiften.