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Mit 5 Geboten zur eigenen Marketing Story



Geschichten sind ein Phänomen.

Ein phänomenales Kommunikationsmittel.



Denn in nur wenigen Minuten schaffen sie es,


  • Aufmerksamkeit zu erregen

  • zu unterhalten

  • aufzuklären

  • zu überzeugen.






Es dauert nicht lange, bis sie sich ins Gedächtnis genistet haben. Und anschließend ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie geteilt wurden.


Wie kann man bei diesen offensichtlichen Vorteilen darauf verzichten, Geschichten für die About Page zu nutzen?


Die einzige logische Antwort lautet: Ich weiß nicht, wie man gute Geschichten erzählt, worauf zu achten ist und was eine mitreißende Geschichte ausmacht.



„Im Gegensatz zu Witzen, kann Geschichten jeder erzählen.“



Es gibt nur 5 Dinge, die in deiner Marketing Story nicht fehlen sollten.





1. Deine Geschichte braucht eine Heldenfigur


Alle guten Geschichten haben eines gemeinsam: Sie drehen sich um eine Figur. Selbst, wenn diese ein sprechender Delphin oder ein Spielzeug mit Wackelarmen ist.


Nun liegt es nahe, das eigene Unternehmen zum Held der Geschichte zu machen.


Meiner Meinung nach, ein Fehler.

Ein weit verbreiteter Fehler.

Ein Fehler, der die egoistische Botschaft „Kauft bei mir, alles andere ist der Untergang.“ verbreitet.


Besser: Mach deine Kunden zum Held vom Spargelfeld.


Lass sie sich im Laufe der Geschichte von einem gewöhnlichen Menschen in einen außergewöhnlichen Menschen verwandeln.


Nur so überzeugt deine Story potentielle Kunden, die sich ebenfalls verwandeln wollen.

Mit DEINER Hilfe.


Aber vorerst braucht der Held ein Ziel vor Augen.




2. Jede Heldenfigur hat eine Mission


Gehörst du zu den Guten, liegt es dir besonders am Herzen, die Probleme deiner Kunden zu lösen bzw. ihre Bedürfnisse zu befriedigen.


Dazu musst du wissen und verstehen, wo dein Kunde -- der Held -- heute steht und wohin er gerne möchte.



Welche Verwandlung möchte er durchmachen?


  • Geht es um eine bessere Fitness?

  • Verspricht er sich einen Karrieresprung?

  • Will er die erste Million auf seinem Schweizer Konto?

  • Muss die Ehe gerettet werden?


Und was passiert, wenn er die Verwandlung durchgemacht hat?


  • Wie wird sich sein Körper ändern?

  • Was wird er alles unternehmen können, was ihm jetzt noch untersagt bleibt?

  • Was wird er sich alles leisten und welche Organisationen finanziell unterstützen können?

  • Wie werden sich der Alltag zukünftig gestalten?



Erst wenn du ganz genau weißt, welche Mission dein Kunde verfolgt, kannst du aus den vielen kleinen Anekdoten eine Marketingstory schustern.




3. Eine Mission ohne Hindernis ist keine Mission


Fakt ist: Wäre die Verwandlung krass einfach, würden deine Kunden dich nicht brauchen.


Es sind die schließlich die kleinen Tücken, die Geschichten spannend machen. Oder?


Ist das Ding zwischen dem Jetzt und dem Danach nicht das Kernstück der Geschichte.

Das was uns fesselt?


  • Was hindert deinen Heldenkunden daran, sein Ziel zu erreichen?

  • Welche äußeren Einflüsse stehen ihm im Weg?


Und noch viel interessanter wird es, wenn die Stolpersteine innerer statt äußerer Natur sind.


  • Welche emotionalen und psychologischen Hindernisse hat er selbst geschaffen?

  • Welche inneren Grenzen muss er für sein Ziel überwinden?



Und hier kommt der nächste Punkt ins Spiel:


Du!




4. Für das Hindernis wird ein Mentor benötigt


Was bedeutet das jetzt für dich, wenn doch eigentlich dein Kunde der Held ist?



„Wäre unsere Welt die Matrix und dein Kunde Neo, wärst du Morpheus.“


Du bist der Mentor, der das Know-how und die Tools stellt, die es dem Helden letztendlich ermöglichen, sein Ziel zu erreichen.


Der große Unterschied zwischen einer starken Markenbotschaft und dem stupiden Kauft-bei-mir-weil-gut besteht darin, dass du mit dieser Geschichte betonst, dass die Heldenreise mit eigenen Bemühungen, aus eigener Kraft und durch eigenen Antrieb einfach nur funktionieren kann.


Deine Rolle ist es, sie bei ihrer Heldenreise zu unterstützen, anzuleiten, zu coachen und zu betreuen.




5. Und die Moral von der Geschicht‘


... Schwammige Formulierungen bringen‘s nicht.


Wenn du eine Geschichte erzählst, ist es das A und O, die Moral explizit und unmissverständlich aufzuzeigen. Im WorldWideWeb ist die Ablenkung viel zu groß, und das Konzentrationsfenster viel zu gering, ihnen die Moral vorzuenthalten.


Von daher:


  • Nutze Geschichten, um echte Menschen zu zeigen, die Hindernisse überwinden und ihre Ziele erreichen, ihre Mission konsequent verfolgen

  • Zeige, wie dein Unternehmen Kunden beraten und anleiten kann, damit sie bessere Versionen ihrer selbst werden.

  • Lass deine Leser wissen, was sie als Nächstes tun oder was sie hauptsächlich aus deiner Geschichte mitnehmen sollen.



Also trau dich, und lass auf deiner About Page den Moralapostel raus.



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© 2020 SANDRA SCHWIETZER | FOTOS: CLAUDIA WEIDAUER